Die Seelenbehüter

 

„Seit mehreren Jahren ist die Illustratorin Katrin Koopmann zusammen mit ihren Australian Shepherds in der Hundewelt unterwegs. Oft wird sie mit dem negativ behafteten Image konfrontiert, die Aussies seien ständig fordernde und ruppige Arbeitshunde. Für die Illustratorin, die selbst mit zwei Aussies zusammenlebt, sind diese Ansichten bedauerlich: „Es ist traurig was für ein Rassebild sich in den Köpfen der Menschen gefestigt hat. Dabei kann und ist diese Rasse viel mehr. Australian Shepherds müssen keine nimmer satten und ungehobelten Workaholics sein, wie man gemeinhin zuerst denkt. Diese Hunde können in den richtigen Händen erstaunliche Umsichten und Sensibilitäten für das Seelenleben von Menschen und Tieren entwickeln und bilden somit eine einzigartige Stütze.“

Aus eigener Erfahrung was diese Hunde in unserem Seelenleben fähig sind zu bewirken, entwickelte Katrin Koopmann ihr aktuelles Buchprojekt und ließ sich von Hildegard von Bingens Satz: „Gib den Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund“ inspirieren. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines rein illustrierten Rassebuches, in dem der Australian Shepherd von seiner feinfühligen Seite gezeigt wird und ihn als „Seelenbehüter“ in den Vordergrund rückt. Damit die Vielfalt an Seelenbehüter sichtbar wird, sind die Grundlagen des Buches Schriftstückte zu der Frage: „Was macht Euren Aussie zum Seelenbehüter?“ und Fotovorlagen die als Vorlagen für die späteren Buchillustrationen dienen, beigesteuert von Personen die mit der Rasse zusammenleben und arbeiten.”(Quelle: Dogsmarketing, www.stadthunde.com, 2018)

 

Ich bin überglücklich verkünden zu können, dass es ein Buch mit 43 Seelenbehütern geben wird. Mir wurden berührende Lebensgeschichten, Gedichte und zauberhafte Fotografien anvertraut. Für dieses entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich bedanken! Dieses Buchprojekt ist als Langzeitprojekt angelegt.

 

 

 

 

Das kleine Schwarze

 

KoopmannIllustration mal anders! Aquarelle und Strichzeichnungen verschmelzen zu einer Kindergeschichte. Normalerweise arbeite ich im Fachbereich der Tier-und Pflanzenillustration, jedoch reizte mich die Aufgabe eine Geschichte für Kinder zu erzählen. Einen Hauptcharakter zu entwickeln, der nur über seine Gestik und Mimik kommuniziert. Gleichzeitig lockte mich das Vorhaben die Nacht nicht wie üblich düster und beklommen darzustellen. Entstanden ist das kleine Schwarze. Mit liebevollen Figuren wie Sintbert Zirkusschwein und Swinda Schnecke, die das kleine Nachtwesen auf seinem Weg zu den sonderbaren Punkten begleiten. Ein Rätsel, dass später von Zirkusdirektor Akifeu mit den Worten: „Das mein kleiner Freund sind die Lichter Stadt.” aufgelöst wird. Die Grundidee der Geschichte stammt aus meiner Studienzeit. Im Jahr 2018 ließ ich sie in einer überarbeiteten Version neu aufleben. Sie umfasst 30 Seiten und ist für ein Buch im geschlossenen Format 15 x 10 cm angelegt.

 

 

 

 

Die KOPS

 

Es ist gut und wichtig hohe Ansprüche an seiner Arbeit zu haben. Allerdings kippt eine hohe Erwartungshaltung schnell ins Gegenteil. Getrieben vom Perfektionismus geschieht es schnell, dass der kreative Prozess zerrinnt und sich wie ein bleiender Mantel über Körper und Seele legt. Um diesen Teufelskreis entgegenzuwirken, erfand ich die KOPS. Meine kleine Auszeit vom Perfektionismus. Durch die unbekümmerte Endwicklung und Fertigung der kleinen naiven Tiermotive erlangte ich ein Ventil um meine kreative Seele baumeln zulassen.

 

-Bildergalerie folgt-

 

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